Thursday, February 12, 2015

Grimms Brüder: Eine Kleine Biografie


Die Brüder Grimm waren zwei Sprachwissenschaftler und Autoren; sie veröffentlichten die Bücher Kinder- und Hausmärchen, Deutsche Mythologie, Deutsches Wörterbuch, Irmenstraße und Irmensäule, Die deutsche Häldensage, Deutsche Rechtsaltertümer, Deutschen Grammatik, Reineke Fuchs, Die beiden ältesten deutschen Gedichte aus dem achten Jahrhundert: Das Lied von Hildebrand und Hadubrand und das Weißenbrunner Gebet, Deutsche Sagen, Altdeutsche Wälder, Der arme Heinrich von Hartmann von der Aue, Lieder der alten Edda und Irische Elfenmärchen (Ashliman).


Jacob Ludwig Carl Grimm war am vierten Januar im Jahre 1785 geboren; sein Bruder, Wilhelm Carl Grimm, war am vierundzwangisten Februar im Jahr 1786. Sie hatten ein älter Geschwister und drei jüngere Geschwister, die lang genug lebten, Erwachsene zu werden. Alle waren in Hanau, 
Deutschland geboren; ihre Eltern waren Philipp Wilhelm Grimm und Dorothea Grimm (Zipes).


Als die Brüder sechs und fünf waren, zog die Familie nach Steinau um; da wurde Philipp Grimm ein Amtmann. Die Kinder waren froh und hatten Privatbildung, Calvinistisch zu sein. Als Jacob elf war, starb Philipp Grimm. Er und Wilhelm mussten sehr schnell Erwachsene werden (Zipes).


Im Jahr 1798 gingen beide Brüder zum Friedrichsgymnasium in Kassel. Beide wurden arbeitsam, stark und klug. In Kassel waren andere Studenten voreingenommen gegen sie, weil sie relativ zur Arbeitklasser gehörten. Beide Brüder Grimm waren Beste ihres Abschlussjahrgangs in den Jahren 1803 und 1804 (Zipes).


Nach Friedrichsgymnasium gingen sie zur Universität in Marburg (Zipes). Sie war unglaublich diskriminierend gegen 'niedrige Klassen'; beide Brüder Grimm waren fest entschlossen, immer besser in ihren Studien zu werden und protzig Leute falsch zu beweisen. Ein Gesetzprofessor, Friedrich von Savigny, regte Nationalismus für 'Deutschland' an, und sie fingen an, deutsche Dichtung vom Mittelalter zu studieren (qtd in Zipes). Beide Brüder hatten die Meinung, dass Deutschland ein vereinheitliches Land sein soll. Sie erforschten die Idee von Johann Gottfried Herder, dass deutsche Dichtung mehr 'Volkspoesie' und kein 'Kunstpoesie' sein soll. Wilhelm schrieb in seiner Autobiografie, dass diese Studien der deutschen Dichtung vom Mittelalter gut gegen die Depression der Brüder war (qtd in Zipes).


Im Jahr 1805 ging Jacob Grimm nach Paris mit von Savigny, aber als er kam zurück, war die Familie so arm, dass er nicht mehr studieren konnte. Sie hatten sehr wenig zu essen, deshalb musste er für die Familie arbeiten (qtd in Zipes). Im Jahr 1808 fand Jacob Grimm Ganztagsarbeit; er wurde Bibliothekar für Jérôme-Napoléon Bonaparte, der König von Westfalia, (Ashlimann). Er kümmerte sich um seine Familie, besonders nach den Tod ihrer Mutter, im selben Jahr 1808. Die Brüder Grimm fingen an, Haus- und Kindermärchen und andere Volksgeschichten zurückzubringen, aber ohne seine totale Seelen oder Zeit. Sie wussten da nicht, wie wichtig diese Märchen in der Welt werden.


Die erste Auflage des Buches Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm wurde im Jahr 1812 veröffentlichten (Tatar). Es hatte sechsundachtzig Märchen; ein zweiter Band mit siebzig Geschichte wurde im Jahr 1815 veröffentlichten (Joosen). Die zweite Auflage von 1819 und 1822 mit zwei Bänden hatte einhundertsiebzig Geschichte; die dritte Auflage wurde im Jahr 1837 veröffentlichten, die vierten Auflage 1840, die fünfte 1843, die sechste 1850 und die siebte Auflage mit zweihundertelf Geschichte wurde im Jahr 1857 veröffentlichten. Alle Auflagen hatten Bilder für die Geschichte von Philipp Grot Johann und dann später Robert Leinweber (Haase).


Leute dachten, dass die erste Auflage der Kinder- und Hausmärchen nicht gut 'für Kinder' war (Tatar). Viele Änderungen sind zwischen Auflagen—zum Beispiel, die Stiefmutter von Schneewittchen und Hänsel und Gretel war am Anfang nur eine Mutter, und auch wurde die Sexualität der Märchen nicht so ausdrücklich. Auch wurde die Sprache und Wörter 'deutscher' von Wilhelm werden—zum Beispiel, nicht Prinzessin, Prinz oder Fee, aber ja Königstochter, Königssohn und Zauberin oder weise Frau (Tatar). Außerdem dachten die Leute, dass die Märchen nicht genug Deutsch waren, aber dachten Andere, dass die Bilder vom Wald und Nacht genau Deutsch waren (O'Neill).


Viele Märchen waren sehr blutgetränkt—Kinder wurden gegessen! Frauen wurden zum Tod gebrannt! Mutters sind Hexe! Aber die Brüder glaubten, dass ein bisschen Blut und Tod und Angst vor dem Wald und der Nacht gut für Kinder waren. Außerdem war die Kultur des Deutschlands in der Zeit der Anfang der Geschichten blutgetränkt. Die Märchen waren 'Angstgeschichten' für Kinder—sie sollten die Lehre von den Märchen verstehen, um Gefahren zu meiden (Dégh).


Die linguistische Philosophie von den beiden Brüdern war 'Märchen sind besser mit dem Mund, und nicht mit der Hand'--sie glaubten, dass weil diese Märchen Volksgeschichten waren, und weil diese Volksmärchen mündlich erzählt wurden, deshalb sollen sie die Märchen auch so mündlich schreiben, wie sie konnten (Zipes). Andere 'romantische' Autoren dachten, dass die Geschichten besser sind, wenn sie 'künstlicher' oder 'höher' sind (Dégh).


Aber sie übersetzten diese Märchen in Hochdeutsch für die veröffentliche Auflagen—aber auch später stellten sie das originell Nedderdüütsch in den Märchen (Robinson).


Die Märchen wurden von vielen Leuten, besonders Frauen erzählt, und ja geht viele Kritikpunkte, wie die Brüder Grimm die Märchen fanden und zusammenbrachten (Bottigheimer).


Im Jahr 1825 heirateten Wilhelm Grimm und Dorothea Wild (Zipes). Fünf Jahre später zogen Dorothea, Jacob und Wilhelm nach Göttingen bei Hannover um; Jacob und Wilhelm wurden Professor der Germanistik an der Universität von Göttingen. Beide schrieben, forschten und veröffentlichten über deutsche Dichtung und Volksgeschichte (Zipes). Im Jahr 1835 veröffentlichte Jacob Deutsche Mythologie (Zipes). Im Jahr 1837 protestierten beide Brüder mit den anderen Menschen an der Göttinger Sieben gegen die neue Verfassung von Ernest Augustus von Hanover. Die Universität enthiess sie und Hanover deportierte Jacob (Zipes). Er ging nach Kassel; danach kamen auch Wilhelm, Dorothea und ihre vier Kinder. Im Jahr 1838 fingen beide Brüder an, die Deutsches Wörterbuch zu schreiben (Zipes)


Im Jahr 1840 zogen beide Brüder und Dorothea nach Berlin um, Professor an der Universität von Berlin zu werden. In Berlin arbeiteten sie am Deutsches Wörterbuch, die Geschichte der Gerichtshöfe Deutschlands und die deutsche Sprache, und die Auflagen von Kinder- und Hausmärchen (Zipes). Beide wurden Politiker im Jahr 1848; aber im Jahr 1849 trat Jacob von der Universität zurück; im Jahr 1852 trat Wilhelm auch zurück. Sie arbeiteten mehr am Deutsches Wörterbuch bis zum Tod (Jahr 1859 Wilhelms und Jacobs in Jahre 1863) (Zipes).




Quellen
Ashliman, D.L. "Grimm Brothers Home Page"University of Pittsburgh. Retrieved 11

 March 2012.

Bottigheimer, Ruth (1982). "Tale Spinners: Submerged Voices in Grimms' Fairy Tales". 
New German Critique 27 (27): 141–150. doi:10.2307/487989.

Dégh, Linda (1979). "Grimm's 
Household Tales and its Place in the Household". Western Folklore 38 (2): 85–103.

Haase, Donald (2008). "Literary Fairy Tales". In Donald Haase. 
The Greenwood encyclopedia of folktales and fairy tales 2Westport, Connecticut: Greenwood Publishing Group.ISBN 978- 0-313-33441-2.

Joosen, Vanessa (2006). 
The Oxford Encyclopaedia of Children's Literature. Oxford: Oxford University Press. ISBN 978-0-19-514656-1.

Maria Tatar, "Reading the Grimms' Children's Stories and Household Tales" p. xxvii-iv, Maria Tatar, ed. 
The Annotated Brothers GrimmISBN 0-393-05848-4

Maria Tatar
The Hard Facts of the Grimms' Fairy Tales, p15-17, ISBN 0-691-06722-8

O'Neill, Thomas. "Guardians of the Fairy Tale: The Brothers Grimm". 
National Geographic. National Geographic Society. Retrieved March 18, 2012.

Robinson, Orrin W. (2004). "Rhymes and Reasons in the Grimms' 
Kinder- und Hausmärchen". The German Quarterly 77 (1): 47–58.

Zipes, Jack (1988). 
The Brothers Grimm: From Enchanted Forests to the Modern World (1st ed.). Routledge. ISBN 978-0-415-90081-2.

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